Samantha Krost-Reuhl | 0178 53 222 05

Rehabilitations- und Präventionstraining

Allgemeines Training

„Wenn du weißt was du tust kannst du alles tun“

Das Bewusstsein welche Ausbildungsziele ein Pferd in seinem Leben, welchen Ablauf eine Trainingseinheit und welche Lektion welche Konsequenz hat, ist die Grundlage dafür ein Pferd nutzungsbedingt gesund zu erhalten und eventuellen Schäden eine Heilung zu ermöglichen. Jede Reitweise verfolgt das gleiche Ziel auf einem anderen, aber genauso systemischen Weg

Die Ausbildungsskala

Die Ausbildungsskala ist ein Leitfaden für jede Trainingseinheit und für die Grundausbildung des Pferdes. Kein Punkt steht für sich, alle gehen fließend ineinander über.
  • Takt

    Takt ist das räumliche und zeitliche Gleichmaß in Schritten, Tritten und Sprüngen. Das Pferd zeigt in jedem Tempo (Schritt, Trab, Galopp) und in jedem Tempi (Arbeitstrab, Mittelgalopp, versammelter Schritt,… etc.) bei jedem Schritt, Tritt oder Sprung den gleichen Raumgriff wie bei jedem anderen Schritt, tritt oder Sprung.

  • Losgelassenheit

    Das Pferd muss physisch und psychisch entspannt sein um zwanglos mitarbeiten zu können. Der Reiter muss zum Treiben kommen! Anzeichen für die Losgelassenheit sind abschnauben, kauen mit geschlossenem Maul, schwingender Rücken, ein frei pendelnder Schweif,…

  • Anlehnung

    Die Anlehnung ist die stete aber weiche Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul. Ganz wichtig: vom Pferd gesucht, vom Reiter gestattet! Anlehnung kann niemals durch rückwärts wirken der Zügel erreicht werden. Das Genick, ist außer in der Dehnungshaltung, immer der höchste Punkt.

  • Schwung

    Schwung ist das energische Abfußen der Hinterbeine in jeder schwungvollen Gangart. Der Schritt hat keine Schwebephase und kann somit nicht schwungvoll sein. Beim Schwung wird dem natürlichen Gangbild des Pferdes dank Ausbildung Losgelassenheit, Schub aus der Hinterhand und Durchlässigkeit hinzugefügt.

  • Geraderichtung

    Die natürliche Schiefe eines Pferdes entspricht der „Rechts- oder Linkshändigkeit“ des Menschen. In der überwiegenden Anzahl fußt das Pferd mit dem rechten Hinterfuß rechts neben die Spur des rechten Vorderfußes. Bei der Geraderichtung wird die Vorhand auf die Hinterhand deckungsgleich zum Hufschlag eingespurt. Nur so kann die Schubkraft und das gleichmäßige Herantreten an beide Zügel optimiert und eine gleichmäßige Belastung aller Gliedmaßen erreicht werden.

  • Versammlung

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